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Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
Sacharja 4,6

„Wer soll das alles schaffen ?“ so fragen sich viele von uns immer wieder mal angesichts der großen Anforderungen unseres Alltags. Wir stehen vor einem Berg von Aufgaben oder Verpflichtungen, wir spüren immer mehr Druck beruflich und privat. Keine Zeit, keine Kraft, keine Möglichkeiten zum Luftholen. Und dann geraten wir im wahrsten Sinne des Wortes „völlig außer Atem“. Wir strengen uns an, wir bemühen uns redlich, wir arbeiten oft über unsere Kräfte hinaus, wir versuchen alles, um es eben doch zu schaffen…und schaffen es oft doch nicht! Immer mehr Menschen brechen unter dem täglichen Druck zusammen, werden krank an Leib und Seele.
Und auch im öffentlichen Leben, in der Politik und Wirtschaft geraten wir immer mehr an Grenzen der Belastbarkeit und Möglichkeiten. Trotz viel guten Willens und enormer Anstrengungen sind die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen des Lebens oft nicht mehr zu schaffen. Und wie bei einem langen und anstrengenden Dauerlauf geht uns die Luft aus und wir bleiben völlig entkräftet auf der Strecke.
Das Bibelwort des Sacharja richtet sich ursprünglich an das Volk
Israel und sollte es nach der Rückkehr aus dem Exil ermutigen. Vor die große Aufgabe gestellt, Jerusalem und den Tempel wieder aufzubauen, bekamen sie die Zusage : ihr müsst das nicht alleine schaffen, Gott wird euch helfen, mit seiner Geisteskraft
Und diese Zusage hat sich seit damals immer wieder bewahrheitet. Gott kann und wird uns helfen. Wenn unsere menschlichen Kräfte nicht ausreichen, wenn wir nicht wissen, wie wir etwas schaffen sollen…. dann wirkt Gott mit seiner Kraft, schickt uns seinen Geist und verändert unser Leben und diese Welt. All unsere Anstrengungen reichen oft nicht aus, aber Gottes Geist und Kraft kann es bewirken. Sein Geist öffnet Herzen und Denken von Menschen, sein Geist bewirkt Veränderungen und eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Menschliche Bemühungen, Arbeit und Einsatz können viel schaffen, aber Gottes Geist ist es der uns dazu die Kraft und den Mut geben.
„Wie soll ich das alles schaffen?“ …ich muss es nicht schaffen, Gott schenkt mir dazu alles was ich brauche durch seinen Heiligen Geist.
Das feiern wir an Pfingsten und das erleben wir immer dann, wenn wir Gott um die Kraft seines Geistes für unser Leben und Wirken bitten.
Lassen Sie sich begeistern und erleben sie die wunderbare Wirkung von Gottes Geist in Ihrem Leben.
Ihre Pfarrerin Kerstin Mohn
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